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FDP Saar: Coronahilfen unverzüglich durch die Finanzämter auszahlen – Stopp der Auszahlung sofort beenden

Die stellvertretende Landesvorsitzende der FDP Saar Angelika Hießerich-Peter fordert eine unverzügliche Auszahlung aller ausstehenden Coronahilfen für Unternehmen durch die Finanzämter:
„Es ist ungeheuerlich, dass die Bundesregierung die Auszahlung der Coronahilfen für Unternehmen gestoppt hat. Notleidende Unternehmen, die aufgrund des Lockdowns in einer Existenz bedroht sind, müssen unter der Unfähigkeit der von Peter Altmaier und Olaf Scholz geführten Ministerien leiden. Weil einige illegale Wege gesucht haben, wird die große Zahl der mit dem Rücken an der Wand stehenden Betriebe von der Bundesregierung in Sippenhaft genommen. Eine Auszahlung der Hilfen über die Finanzämter wäre von Beginn an der richtige Weg gewesen, spätestens jetzt muss dies umgehend geschehen. Kein Unternehmen darf auch nur einen einzigen Tag länger auf die zugesagten Hilfen warten müssen. Eine Prüfung der Verdachtsfälle muss auch parallel zur Auszahlung der Hilfen erfolgen können. Altmaier und Scholz riskieren seit Beginn des Lockdowns durch stümperhafte Vorbereitung und Durchführung bei den Coronahilfen eine riesige Pleitewelle. Wirtschaftsminister Altmaier, der noch im März vollmundig erklärte, dass kein Arbeitsplatz verloren gehen wird, muss endlich eine Strategie vorlegen, wie es weitergehen soll und wie er Betriebe und Arbeitsplätze erhalten will. Instrumente wie die negative Gewinnsteuer wären eine große Hilfe für die Betriebe“.

Sicherheit für touristische Leistungskette schaffen

Die Tourismusbranche ist eine der von Corona am härtesten getroffenen Wirtschaftszweige. Daher gilt es gerade dort durch die richtige Kommunikation im weiteren Vorgehen zusätzliche Unsicherheiten zu vermeiden und damit den Verfall der aufgebauten Strukturen zu vermeiden.
"Die Politik muss zeitnah dafür sorgen, dass das Vertrauen in den Inlandstourismus gestärkt wird. Der Urlaub vor Ort ist situationsbedingt sicherer als der Auslandsaufenthalt oder der auf einem Kreuzfahrtschiff und kann den drohenden Verfall der ganzen touristischen Leistungskette verhindern", so die tourismuspolitische Sprecherin der FDP-Saar Angelika Hießerich-Peter.
Es gelte insbesondere die Abwanderung von Fachkräften in andere Branchen, welche irreversible Schäden mit sich bringen würde, abzuwenden bzw. aufzuhalten. Darunter würden, durch den Wegfall direkter und indirekter Steuereinnahmen, immer mehr auch die Kommunen leiden, so Hießerich-Peter weiter.
"Selbstverständlich gelte es auch weiterhin die notwendigen Schutzmaßnahmen aufrechtzuerhalten und weiterhin an die Situation anzupassen. Dies ist allerdings gerade in unseren kleinen und mittelgroßen privaten Tourismusunternehmen leicht umzusetzen und mit der Aufrechterhaltung der touristischen Wertschöpfung zu kombinieren. Urlaub im Saarland, das sich vor allem als Wander- und Radfahr-Destination einen Namen gemacht hat, ist sicher. Die Betriebe und die Freizeiteinrichtungen sind bestens vorbereitet. Die Landesregierung ist jetzt gefordert, genau das nach außen zu kommunizieren und für Inlandsurlaub im Saarland einzustehen.“