Sicherheit für touristische Leistungskette schaffen

Die Tourismusbranche ist eine der von Corona am härtesten getroffenen Wirtschaftszweige. Daher gilt es gerade dort durch die richtige Kommunikation im weiteren Vorgehen zusätzliche Unsicherheiten zu vermeiden und damit den Verfall der aufgebauten Strukturen zu vermeiden. 

„Die Politik muss zeitnah dafür sorgen, dass das Vertrauen in den Inlandstourismus gestärkt wird. Der Urlaub vor Ort ist situationsbedingt sicherer als der Auslandsaufenthalt oder der auf einem Kreuzfahrtschiff und kann den drohenden Verfall der ganzen touristischen Leistungskette verhindern“, so die tourismuspolitische Sprecherin der FDP-Saar Angelika Hießerich-Peter. 

Es gelte insbesondere die Abwanderung von Fachkräften in andere Branchen, welche irreversible Schäden mit sich bringen würde, abzuwenden bzw. aufzuhalten. Darunter würden, durch den Wegfall direkter und indirekter Steuereinnahmen, immer mehr auch die Kommunen leiden, so Hießerich-Peter weiter. 

„Selbstverständlich gelte es auch weiterhin die notwendigen Schutzmaßnahmen aufrechtzuerhalten und weiterhin an die Situation anzupassen. Dies ist allerdings gerade in unseren kleinen und mittelgroßen privaten Tourismusunternehmen leicht umzusetzen und mit der Aufrechterhaltung der touristischen Wertschöpfung zu kombinieren. Urlaub im Saarland, das sich vor allem als Wander- und Radfahr-Destination einen Namen gemacht hat, ist sicher. Die Betriebe und die Freizeiteinrichtungen sind bestens vorbereitet. Die Landesregierung ist jetzt gefordert, genau das nach außen zu kommunizieren und für Inlandsurlaub im Saarland einzustehen.“