Saarland kann Europas High-Tech-Hub werden - ohne Subventionsfüllhorn

Nach dem dramatischen Schrumpfen der Montanindustrie hat sich das Saarland erfolgreich als Land der Automobilzulieferer positioniert. Seitdem auch diese Branche unter Druck ist, herrscht politische Ratlosigkeit in Saarbrücken.
Andernorts weiß man sich Rat. Der weltweit agierende fränkische Automobilzulieferer Brose mit Hauptsitz in Coburg verknüpft aktuell traditionelle Produktion mit Raumfahrt-Technologien – Dank der Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten und etablierten Space-Unternehmen geht man ganz neue Wege.

Der FDP Saar zeigt dieses Beispiel vor allem, dass Transformation gelingen kann, wenn Industrie und Forschung mit Blick auf echte Märkte kooperieren und sich nicht entlang unklarer politischer Vorgaben hangeln müssen.

Die Landesvorsitzende der FDP Saar, Angelika Hießerich-Peter, fordert zum Jahresauftakt 2026 eine neue strategische Ausrichtung des Saarlands: „Wir müssen auf echte Zukunftsmärkte setzen und nicht auf einen ewigen Subventionswettlauf – der industrielle Neuansiedlungen zu einem Nullsummenspiel macht!“ Die saarländische Antwort auf den globalen Technologie-Wettbewerb könne für die FDP nur heißen: Kompetenzen bündeln, europäische Vernetzung fördern und Marktzugänge in der Großregion sichern.

Das Saarland braucht für neue Unternehmen funktionierende EU-Partnerschaften, nicht Geldströme aus der Landeskasse. Marktzugang in der Großregion ist die Stärke des Saarlandes, nicht der x-te Fördertopf. Die FDP will die Förderung von Kompetenzen und nicht von Subventionen.

Für Angelika Hießerich-Peter ist klar, dass das Saarland die Rolle des Getriebenen verlassen und seine zentrale europäische Lage endlich als Alleinstellungsmerkmal begreifen und nutzen muss. Während die bisherigen Landesregierungen auf Subventionsprogramme setzten und setzen, steht für die FDP Saar fest: Innovation entsteht nicht durch ‚Staatsknete‘, sondern durch Wettbewerb, Knowhow und echte Kooperation!

Die FDP Saar schlägt der Landesregierung vor, umgehend ein Saarland-EU-Transit Office einzurichten, das Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen befähigt, sich erfolgreich in den europäischen Innovationsnetzwerken zu positionieren. Das Land muss die bisherige Subventionsbürokratie, durch Wettbewerbsfähigkeit und internationale Sichtbarkeit ersetzen, und zwar „Asap“ - As soon as possible!

Die FDP Saar will ein Saarland, das Produktion, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Dual-Use-Technologien und Forschungs-Kompetenz miteinander verbindet – nicht durch künstliche Bewässerung aus der Subventionsgießkanne, sondern durch echte unternehmerische Stärke und europäische Zusammenarbeit.

Aus dem Tal der Tränen führen Markt und Wettbewerb statt Subventionsabhängigkeit!