Linslerfeld: Des Desasters zweiter Akt
SVolt hat seine Pläne für eine Batteriefabrik auf dem Linslerfeld schon vor über einem Jahr aufgegeben, was aber die landeseigene Entwicklungsgesellschaft nicht daran gehindert hat, weiter auf das tote Pferd Batteriefabrik zu setzen. Vielleicht würde man doch noch einen anderen Batteriehersteller finden.
Als FDP Saar haben wir mehr als einmal darauf hinweisen müssen, dass die Ansiedlungspolitik der SPD Regierung in Saarbrücken von krassem Wunschdenken geprägt ist. Dem folgt man aber unermüdlich, immer wieder mit dem Kopf durch die Wand.
Erst jetzt – 2026 - hat die Entwicklungsgesellschaft gwSaar mitgeteilt, dass das Bauvorhaben endgültig gestrichen wurde.
Offiziell wegen des Absprungs von SVolt – wahrscheinlicher ist aber, dass die landeseigene Gesellschaft einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts zuvorkommen wollte, das dem Vernehmen nach das ganze Bauvorhaben aus wasserrechtlichen Gründen für obsolet erklären wird.
Die Vorsitzende der FDP Saar, Angelika Hießerich-Peter, stellt dazu fest: „Allzu oft verhindern Klagen von Umweltverbänden die Ansiedlung von neuen Unternehmen, was die FDP schon häufig bedauert hat. Im Fall Überherrn handelt es sich jetzt aber zudem um ein juristisches Desaster mit Ansage.“
Wieder einmal ist die Ansiedlungspolitik des SPD-Wirtschaftsministeriums krachend an der Wirklichkeit gescheitert.
Die FDP Saar fordert eine grundlegende Kurskorrektur in der Ansiedlungspolitik. Industrieansiedlungen müssen künftig auf soliden wirtschaftlichen, rechtlichen und standortpolitischen Grundlagen erfolgen, um Vertrauen bei Investoren zu schaffen und den Industriestandort Saarland nachhaltig zu stärken.