FDP Saar: PISA-Schock ist Bilanz jahrelanger SPD-Bildungspolitik – Streichert-Clivot muss endlich liefern statt beschönigen
Zu den PISA-Ergebnissen 2025 erklärt Angelika Hießerich-Peter, Landesvorsitzende der FDP Saar:
„Ein Drittel unserer Jugendlichen kann nicht richtig rechnen oder lesen. Ein Viertel scheitert an naturwissenschaftlichen Basiskompetenzen. Das ist kein Naturereignis. Das ist das Ergebnis jahrelanger SPD-geführter Bildungspolitik im Saarland.
Ministerin Streichert-Clivot verkauft PISA als Bestätigung ihres Kurses. Das ist bemerkenswert. Wenn ein Drittel der Jugendlichen die Basiskompetenzen verfehlt, ist das kein Beleg für den richtigen Weg – das ist ein Alarmsignal. Ankündigungen wie Startklar Deutsch oder das Leseband gibt es längst. Trotzdem verschlechtern sich die Ergebnisse weiter. Wer seit Jahren die gleichen Programme als Erfolg verkauft, während die Zahlen sinken, betreibt Symbolpolitik statt Bildungspolitik.
Besonders alarmierend: Herkunft entscheidet in Deutschland und im Saarland weiterhin über Bildungserfolg. Das ist der eigentliche Skandal. Liberale Bildungspolitik heißt: Jedes Kind bekommt die Chance, seine Leistung zu zeigen – unabhängig vom Elternhaus. Das gelingt nicht durch mehr Verwaltung und neue Programmtitel, sondern durch echte individuelle Förderung, mehr Freiheit für Schulen und einen klaren Fokus auf Leistung.
Wir fordern von Ministerin Streichert-Clivot eine ehrliche Bilanz statt Schönfärberei sowie einen öffentlichen Fortschrittsbericht innerhalb von 100 Tagen, der zeigt, wo Startchancen-Programm, Leseband und Matheband tatsächlich wirken – mit überprüfbaren Zahlen, nicht mit Ankündigungen. Zudem fordert die FDP Saar echte Schulautonomie: Schulen brauchen die Freiheit, Fördermittel eigenverantwortlich dort einzusetzen, wo sie vor Ort am meisten bewirken, statt zentraler Vorgaben aus dem Ministerium.
„In Sachen Bildung brauchen wir Tempo statt Trägheit: Eine verbindliche Zeitschiene, bis wann die 55 Startchancen-Schulen messbare Verbesserungen vorweisen müssen – mit Konsequenzen, wenn das ausbleibt.“, so Hießerich-Peter weiter. Wer Chancengleichheit ernst meint, darf sich nicht mit Ankündigungen zufriedengeben. Das Saarland braucht keine neuen Formulierungen für alte Probleme. Es braucht Ergebnisse.“