Landesverband Saarland

FDP Saar fordert von LSVS Korrektur in Sachen FSJ

Die FDP-Saar stellt mit großem Unverständnis fest, dass mit der aktuellen FSJ-Thematik sich wieder einmal zeigt, wie unprofessionell und teilweise konfus die Geschäfte beim LSVS und den damit in Zusammenhang stehenden Organisationen geführt werden. Wie kann eine zu 90% vom Bund geförderte Stelle so unüberlegt aufgekündigt werden? Der sportpolitische Sprecher Joachim Geiger fordert eine sofortige Korrektur dieses Sachverhaltes. „Die voreilige und unverhältnismäßige Kündigung der Betreuerin des FSJ-Programms und die damit verbundene Gefährdung dieses großartigen Projektes ist ein weiteres Mosaiksteinchen im Bild der LSVS-Affäre, das beim Bürger Politikverdrossenheit fördert und den Eindruck von umfassender Inkompetenz bestärkt. Es entsteht immer wieder der Eindruck, dass voreilig und fahrlässig agiert wird“, so Joachim Geiger, sportpolitischer Sprecher der FDP-Saar. Offensichtlich haben sich seit der Neubesetzung des Führungsgremiums des LSVS noch keine wesentlichen Verbesserungen ergeben; weder in der Professionalisierung der Führung noch bei der Transparenz der Aufarbeitung der Missstände der zurückliegenden Jahre. Die Kündigung der FSJ-Betreuerin ist umso unverständlicher, da auch der Vorsitzende der Sportjugend Mitglied des Präsidiums ist. Zudem finanziert sich die Stelle fast selbst, da sie zu 90 Prozent vom Bund bezahlt wird. Wie kann es sein, dass trotz vollmundiger Ankündigungen in diesen Bereichen Stillstand herrscht, ja sogar die gleichen Fehler (z.B. Essen auf LSVS Kosten) wieder gemacht werden? „Zurzeit sieht es leider für uns Außenstehende so aus, dass die bestehenden Seilschaften weiterhin wie gehabt agieren und nichts aus der Vergangenheit gelernt haben. Daher fordern wir, dass schnellstmöglich der Weg für eine sichere und für alle Betroffenen (Vereine, Amateur- und Spitzensport, Mitarbeiter) planbare Zukunft im Saarsport seitens der Protagonisten geebnet werden muss. Wir sind gerne bereit mitzuhelfen, die anstehenden Aufgaben zu bewältigen“ , so Geiger weiter.