Landesverband Saarland

FDP Saar fordert mehr Weitblick bei der Gestaltung eines neuen Sprachenkonzeptes in saarländischen Grundschulen

Zu den wesentlichen Aufgaben der Grundschule gehört, dass die Schülerinnen und Schüler die deutsche Sprache sicher beherrschen. In unserer globalisierten Welt werden zunehmend auch Fremdsprachenkenntnisse wichtiger. Daher müssen wir das Lernen mehrerer Sprachen schon in KiTas und Grundschulen fördern. „Die Vorschläge der Experten der Saar-Uni, schon ab der ersten Klasse flächendeckend Französischunterricht anzubieten, halte ich für richtig, weil wir in unserer Grenzregion nur durch gemeinsame Sprache kulturell und wirtschaftlich zusammenwirken können“, meint Kirsten Cortez, bildungspolitische Sprecherin der FDP Saar. „ Wir dürfen uns beim Ausbau des bilingualen Unterrichts aber nicht nur auf die französische Sprache fokussieren, sondern müssen weiterhin die Englischkompetenzen fördern, um saarländische Schülerinnen und Schüler im nationalen und internationalen Wettbewerb nicht zu benachteiligen. Deshalb sollte es eine echte Wahlfreiheit  in den Schulen geben oder einen gleichberechtigten bilingualen Englisch- und Französischunterricht“, so Cortez. Grundvorraussetzungen für guten Unterricht sind nach Ansicht der FDP Politikerin gut qualifizierte und vor allem genügend Lehrkräfte, an denen es ja jetzt schon mangelt. „Die Landesregierung muss dringend dafür sorgen, dass Lehrerinnen und Lehrer in ausreichender Zahl ausgebildet, fest angestellt und angemessen bezahlt werden. Schon jetzt sind die meisten Lehrkräfte mit Inklusionsherausforderungen und Verwaltungsaufgaben überfordert. Deshalb müssen wir zuerst gewährleisten, dass Menschen da sind, die qualitativ hochwertigen bilingualen Unterricht anbieten können.“