FDP Saar: Beschleunigungsprogramm statt achtjähriger A620-Baustelle

Angelika Hießerich-Peter, Landesvorsitzende der FDP Saar, sieht in der geplanten achtjährigen Sanierung der Bundesautobahn A620 einen Offenbarungseid der Verkehrspolitik. Acht Jahre Dauerbaustelle auf einer zentralen Verkehrsachse belasten Pendler, Handwerk und Wirtschaft massiv – das ist nicht hinnehmbar. Das ist das Resultat eines jahrelangen Zuwartens und Missmanagements.
Die FDP Saar fordert:
• Prämien für Bauunternehmen bei schneller Fertigstellung (bewährtes NRW-Modell)
• Bauunternehmen früh einbinden für schnellere Bauverfahren
• Moderne Verkehrssteuerung mit Echtzeit-Warnungen per App und intelligenten Ampeln
• ÖPNV attraktiv machen: Mehr Busse und Züge auf Entlastungsstrecken

„Andere Länder bauen schneller und stärken parallel den ÖPNV – das Saarland muss folgen“, betont Angelika Hießerich-Peter.

FDP-Stadtratsfraktion Saarbrücken: Integriertes Verkehrskonzept für die Stadt

Dr. Helmut Isringhaus, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Stadtratsfraktion Saarbrücken, warnt: Zur A620 kommen Luisenbrücke, Fechinger Talbrücke, Congresshalle und Saarbahn-Verlängerung – ohne Koordination droht Dauerstau in Innenstadt und Stadtteilen. Pendler und Geschäfte leiden massiv.
Die FDP-Stadtratsfraktion fordert:
• Verbindliche Umleitungskonzepte abgestimmt zwischen Stadt, Land und Autobahnträger
• Park-and-Ride-Offensive im Umland
• Die FDP-Stadtratsfraktion stellt im nächsten Verkehrsausschuss einen Antrag, damit die Verwaltung darlegen soll, wie Baustellen abgestimmt und Kollaps verhindert werden kann.
„Seit wann wusste die Stadtspitze davon? Wo bleibt das Gesamtkonzept?“, kritisiert Isringhaus. „Vorausschauende Planung ist Pflicht!“