Landesverband Saarland

FDP kritisiert neue Festivalpläne des Landes als Verschwendung von Steuergeld und bittet Landesrechnungshof um Prüfung

Bereits seit drei Jahren versucht Kultusminister Commercon, die Musikfestspiele Saar finanziell weitgehend auszubluten – bisher ohne Erfolg. Im Gegenteil: Durch vermehrtes Engagement der Bürgergesellschaft kann man auch in diesem Jahr auf ein interessantes und hochklassiges Festival gespannt sein. Angesichts des Versuches des Ministers, nunmehr im zweiten Anlauf eine Veranstaltung nach seinen Vorstellungen auf die Beine zu stellen und mit 600.000 Euro zu finanzieren, stellt der stellvertretende Landesvorsitzende der FDP Dr. Helmut Isringhaus fest: Die FDP freut sich über das Engagement von Bürgern und Sponsoren, das die Weiterführung der Musikfestspiele Saar möglich gemacht hat. Es ist angesichts der Notlage des Landeshaushaltes nicht zu verstehen, warum die Landesregierung Mittel bereitstellt für das Hobby des Kultusministers, unbedingt ein eigenes staatliches Festival auf die Beine zu stellen. Stattdessen sollte die Initiative der Bürger unterstützt und die Förderung der Musikfestspiele Saar wieder aufgenommen werden. Die FDP Saar  hat aus diesem Grund den Präsidenten des Landesrechnungshofes gebeten, die geplanten Ausgaben für ein zweites Festival, welches fast identisch mit den bestehenden Musikfestspielen ist, zu überprüfen. Unserer Meinung nach ist ein neues Festival eine Verschwendung von Steuergeldern, die im Hinblick auf die angespannte Haushaltslage des Saarlands verhindert werden sollte.