FDP fordert „Schluss mit Schlusslicht“ und kontert Söder: Größe bedeutet nicht Effizienz

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Die FDP ist überzeugt: Wenn Effizienz, Digitalisierung und wirtschaftliche Stärke wachsen, wird niemand mehr auf die Idee kommen, das Saarland infrage zu stellen oder „schlucken“ zu wollen.

Die wirtschaftliche und politische Schwäche des Saarlandes nährt zunehmend die Debatte um eine Länderneugliederung, wie sie jüngst von Markus Söder angestoßen wurde. Genau deshalb braucht das Saarland eine klare politische Antwort: die FDP fordert die Initiative „Schluss mit Schlusslicht“. Dabei gilt ein Grundsatz ganz besonders: Größe bedeutet nicht Effizienz.

Die FDP kritisiert, dass die saarländische Verwaltung derzeit nicht effektiv genug arbeitet. In wichtigen Rankings findet sich das Saarland regelmäßig auf den hinteren Plätzen wieder. Diese strukturelle Schwäche verstärkt den Eindruck politischer und wirtschaftlicher Bedeutungslosigkeit – und befeuert damit externe Fusionsdebatten.

Mit der Initiative „Schluss mit Schlusslicht“ fordert die FDP eine konsequente Modernisierung der Landesverwaltung. Eine durchgängig digitalisierte Verwaltung, spürbarer Bürokratieabbau und deutlich schnellere Genehmigungsverfahren sollen das Saarland als Informatik- und Digitalstandort bundesweit sichtbar machen. Ein investitionsfreundliches Genehmigungsklima muss Unternehmen anziehen – nicht abschrecken.

Zugleich weist die FDP die Behauptung zurück, größere Bundesländer arbeiteten automatisch effizienter. Effizienz ist eine Frage von Struktur, Digitalisierung und politischem Willen – nicht von Landesgröße.