FDP behauptet sich in der Regionalversammlung – Hießerich-Peter wirbt für Zusammenarbeit der demokratischen Mitte
Bei der Wahl zur Regionalversammlung des Regionalverbands Saarbrücken hat die FDP 4,94 Prozent der Stimmen und zwei Mandate erreicht. Neben Spitzenkandidat Roland König wird Alexander Heinz die FDP vertreten. Damit bleiben die Freien Demokraten in Fraktionsstärke in der Regionalversammlung präsent.
Die Landesvorsitzende der FDP Saar, Angelika Hießerich-Peter, dankt den Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen:
„Dieses Ergebnis ist kein Anlass für Triumph, aber ein wichtiges Signal der Stabilisierung. Die FDP behauptet sich bei rund fünf Prozent und bleibt als eigenständige liberale Kraft im Regionalverband vertreten. Das ist Ermutigung und Auftrag zugleich.“
Die FDP stehe weiterhin für persönliche Freiheit, wirtschaftliche Vernunft, solide Finanzen und eine einfache, bürgernahe Verwaltung. Das Ergebnis bilde zugleich eine solide Grundlage für die weitere Arbeit bis zur Landtagswahl 2027.
„Wir wissen, dass noch viel Arbeit vor uns liegt. Aber auf dieser Basis können wir zuversichtlich aufbauen und den eingeschlagenen Kurs konsequent fortsetzen“, erklärt Hießerich-Peter.
Angesichts der neuen Mehrheitsverhältnisse und des hohen Stimmenanteils der AfD seien nun alle Parteien der demokratischen Mitte besonders gefordert. Die Gründe für das Wahlergebnis seien vielfältig und dürften nicht mit pauschalen Erklärungen abgetan werden.
„Wer Menschen für die demokratische Mitte zurückgewinnen will, muss zeigen, dass demokratische Politik funktioniert und konkrete Probleme löst. Wir brauchen Wirkung statt Wut und sichtbare Verbesserungen im Alltag der Bürgerinnen und Bürger“, so Hießerich-Peter.
Die neue Sitzverteilung eröffne die Möglichkeit, stabile Mehrheiten der demokratischen Mitte zu organisieren. Die FDP leite daraus weder einen Führungsanspruch noch ein vorschnelles Koalitionsangebot ab.
„Wir machen uns mit diesem Ergebnis nicht größer, als wir sind. Aber wir stehen für konstruktive Gespräche und eine verlässliche Zusammenarbeit der demokratischen Kräfte bereit. Ob daraus ein Bündnis der Mitte entsteht und welche Form es annimmt, muss offen und sachlich besprochen werden. Entscheidend ist nicht die Farbe eines Bündnisses, sondern ein verbindliches Arbeitsprogramm für den Regionalverband.“
Im Mittelpunkt müssten der Abbau von Doppelstrukturen, eine einfachere und digitale Verwaltung, sichere, saubere und moderne Schulen, solide Finanzen sowie eine verlässliche Sozial- und Integrationspolitik stehen.
„Die FDP wird ihre Mandate nutzen, um konstruktiv mitzuarbeiten und liberale Lösungen voranzubringen.“