Dienstwagenbesteuerung: Neid unter ökologischem Deckmantel.
Die bösen Dienstwagenfahrer verschmutzen die Umwelt und verschwenden unsere Steuern. Wieder einmal speisen sich die politischen Ideen der SPD aus nichts anderem, als falschen Stereotypen.
Der verkehrspolitische Sprecher der FDP Saar, Tobias Kuhn, kann vor den SPD-Plänen zur Verschärfung der Dienstwagenbesteuerung nur warnen. Die Vorschläge der SPD verteuern die Mobilität der Betriebe und ignorieren die wirtschaftliche Realität im Saarland.
„Dienstwagen sind im Saarland kein Luxus, sondern ein unverzichtbares Arbeitsmittel für Handwerk, Außendienst und Pflege“, erklärt Kuhn. Mit einer weiteren Besteuerung stiegen die Lohnnebenkosten spürbar und schwächten das Saarland im Wettbewerb um Fachkräfte. Er weist außerdem darauf hin, dass der Dienstwagen – der nur in seltenen Fällen eine dunkle PS-starke Limousine ist - fester Bestandteil moderner Vergütungsmodelle ist.
Gerade die Befürworter der E-Mobilität sollten für einen moderaten Umgang mit der Besteuerung der Dienstwagen eintreten. „Der Hochlauf der Elektromobilität wird maßgeblich über Dienstwagenflotten getragen“, so Kuhn. „Die bestehenden steuerlichen Anreize, wie die 0,25-Prozent-Regelung für E-Fahrzeuge, sind zentrale Markttreiber.“
Wobei die FDP Saar ihre weiterhin technologieoffene Linie in Sachen Antriebe betont: Auch die steuerlichen Rahmenbedingungen müssen technologieoffen bleiben – von effizienten Verbrennern und synthetischen Kraftstoffen über Hybride und Range-Extender bis hin zu batterieelektrischen Antrieben. Vielfalt statt Monokultur.
Die SPD verteuert und verkompliziert wieder einmal die Betriebsabläufe, riskiert dabei weniger Investitionen und weniger Mobilität und entzieht der Automobilwirtschaft Nachfrageimpulse.
Statt neuer Belastungen fordert die FDP Saar Planungssicherheit, Investitionsanreize und Bürokratieabbau. „Unternehmen brauchen einfache, verlässliche Regeln – keine ideologisch motivierten Verschärfungen“, so der verkehrspolitische Sprecher der FDP Saar.
Die FDP Saar setzt sich entschieden für bezahlbare Mobilität, Planungssicherheit und die Interessen des Mittelstands ein. Anders als die SPD, die nur eine Neiddebatte von gestern unter ökologischem Deckmantel führt.