Der liberale Markenkern: Vertrauen in den Einzelnen. 

Das traditionelle Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart ist das liberale ‚Hochamt‘ mit dem das politische Jahr an den Start geht. 2026 mit einem starken Signal für das Wahljahr.

Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Dürr hat die politische Situation in Deutschland in einem Interview mit der „Stuttgarter Zeitung“ knapp und sehr deutlich beschrieben: „Diejenigen, die auf Veränderung von Friedrich Merz gehofft haben, sind bitter enttäuscht worden. Für die getäuschten Unionswähler ist das bitter – für hart arbeitende Menschen, die um ihre Arbeitsplätze bangen müssen, jedoch eine immer größere Belastung. Die Wirtschaft liegt am Boden, der Kanzler bittet bloß um Geduld. Es muss sich etwas ändern.“

Die Generalsekretärin der Bundes-FDP, Nicole Büttner, sieht im Vertrauen in den Einzelnen den Markenkern der FDP. Der Bürger brauche keine kleinkarierten Vorschriften, die bis in seinen Keller reichen. Politische Leitplanken, die den Menschen die Wahl zwischen verschiedenen Lösungen lassen, seien der Königsweg aus dem Verbotsdilemma der erstarrten Politik.

Der von der Linken gerne totgesagte Liberalismus ist lebendig, gestaltend und zukunftsorientiert. Vor den beiden Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg ist es der Anspruch der FDP, nicht nur zu analysieren, sondern Verantwortung zu tragen und den Bürgern neue Lösungen anzubieten.

Die FDP Saar geht aus dem Dreikönigstreffen mit neuem Rückenwind hervor. Der Anspruch ist klar: Liberalismus wird wieder als positive Gestaltungskraft wahrgenommen – selbstbewusst, lösungsorientiert und zukunftsgewandt. Für das Saarland bedeutet das, Chancen zu nutzen, Verantwortung zu übernehmen und Politik konsequent am Fortschritt der Gesellschaft auszurichten.

Für Angelika Hießerich-Peter, die Vorsitzende der FDP Saar, ist klar: „Die Bundes- und Landespolitik machen deutlich, dass unsere Stimme fehlt. Besonders im Saarland!“

Für Hießerich-Peter ist der Abwärtstrend in der saarländischen Wirtschaft unübersehbar, schlimmer noch: „Die Schwachstellen im saarländischen Bildungssystem werden täglich deutlicher – Lehrerschaft und Elternschaft schlagen seit langem Alarm. Die Infrastruktur von Straßen und öffentlichen Gebäuden ist in einem bedauernswerten Zustand. Auf dringende Fragen nach Entbürokratisierung oder gar Mittelstandsförderung hat die SPD keine Antworten. Dazu kommt: Die CDU Saar ist alles andere als eine engagierte Opposition.“

2026 steht für die FDP Saar ganz im Zeichen des Ziels, 2027 in den Landtag zurückzukehren und für eine fortschrittliche, marktwirtschaftliche und bürgernahe Politik an der Saar zu sorgen.